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Hochschule für Gesundheit Freiburg (HfG FR)
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Funktionelle Osteopathie und Integration: zwischen Lehre und Forschung

Martin-spring_009 Heds FR — Rapport d'activité 2025

Ein Gespräch mit Martin Spring, Dozent FH an der Hochschule für Gesundheit Freiburg (HfG FR) und Leiter des Teams «Funktionelle Osteopathie und Integration».

An welchen Themen arbeitet Ihr Team, und wie ist es zusammengesetzt?

Die Fachgruppe «Funktionelle Osteopathie und Integration» verbindet klassische osteopathische Konzepte mit aktuellen Erkenntnissen der funktionellen Anatomie und der Bewegungslehre. Unser Team besteht aus Dozierenden, klinisch aktiven Osteopathinnen und Osteopathen sowie Mitarbeitenden, die an der praktischen Ausbildung beteiligt sind. Diese Vielfalt ermöglicht einen engen Bezug zwischen Theorie und Praxis und gewährleistet eine interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Studiengangs.

Welche Aufgaben und Tätigkeiten übernehmen Sie?

In der Grundausbildung vermitteln wir den Studierenden ein solides Fundament in der funktionellen Osteopathie, mit starkem Praxisbezug (Hands-on-Unterricht) und einer konsequent patientenzentrierten Ausrichtung.
Im Bereich Forschung und Innovation unterstützen und begleiten wir die Studierenden aktiv bei der Erstellung ihrer Masterarbeit. Parallel dazu stellen wir sicher, dass wir kontinuierlich über aktuelle Entwicklungen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen im osteopathischen und medizinischen Bereich informiert bleiben. Wo sinnvoll, fliessen diese in die Ausbildung und in die Praxis ein.

Wie trägt Ihre Arbeit zur Weiterentwicklung Ihres Berufs bei?

Als Leiter der Fachgruppe beteilige ich mich hauptsächlich an der Weiterentwicklung des Curriculums und achte darauf, dass die Lehrinhalte modern, praxisbezogen und fachlich konsistent sind. Die enge Zusammenarbeit mit den anderen Fachgruppen sowie der Austausch mit der beruflichen Praxis tragen dazu bei, den Studiengang kontinuierlich zu verbessern.

Welche Aufgaben und Herausforderungen stellt Ihre Arbeit an Sie?

Eine wichtige Herausforderung besteht darin, den Unterricht möglichst praxisnah zu gestalten und die Studierenden optimal auf die spätere Berufspraxis vorzubereiten. Gleichzeitig gilt es, die unterschiedlichen Lehrstile und Erfahrungen innerhalb des Teams zu koordinieren und genügend Ressourcen für die Betreuung der Studierenden sowie für die Organisation der praktischen Ausbildungsteile bereitzustellen.

Wie sehen Sie die Zukunft Ihres Berufs?

Ich sehe die Zukunft der Osteopathie in einer stärkeren Integration in das Gesundheitswesen und in einer vertieften Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen. Die Ausbildung wird sich noch stärker an den Patientinnen und Patienten orientieren, und digitale Instrumente werden eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Entscheidend ist, dass sich die Profession weiterentwickelt, ohne ihre traditionellen Werte aus den Augen zu verlieren.

Was liegt Ihnen bei Ihrer Arbeit besonders am Herzen?

Mir ist besonders wichtig, dass die Studierenden lernen, verantwortungsvoll und empathisch zu behandeln und dabei auf fundierte osteopathische Kenntnisse zurückzugreifen. Im Vordergrund steht die Entwicklung einer kritischen und reflektierten Praxis, damit unsere Absolventinnen und Absolventen als kompetente Fachpersonen in die Berufswelt eintreten.