An welchen Themen arbeitet Ihr Team, und wie ist es zusammengesetzt?
Die Forschungsgruppe Langzeitpflege LORE hat sich auf personenzentrierte Pflegeentwicklung durch Pflegeforschung in Betrieben der Langzeitpflege spezialisiert. Wir bei LORE sind Pflegende und Forschende, die Praxis und Wissenschaft verbinden. Unsere Forschung stärkt die personenzentrierte Pflege und entwickelt machbare, evidenzbasierte Lösungen für zu pflegende Personen, Angehörige, Pflegende und Betriebe der Langzeitpflege. Durch partnerschaftlichen Austausch mit zu pflegenden Personen, ihren Angehörigen und Betrieben der Langzeitpflege sorgen wir für Nachhaltigkeit in der Umsetzung von Forschungsergebnissen. Unsere praxisnahen Forschungsprojekte verbessern die Lebensqualität der zu pflegenden Personen, begleiten Angehörige während des gesamten Pflegeprozesses und fördern die Mitarbeiterbindung. Mit unseren erprobten Methoden und wirtschaftlich tragfähigen Ansätzen sorgen wir für Evidenz. Gleichzeitig sichern wir die Umsetzung von Forschungsergebnissen in der Praxis: Für eine zukunftsfähige, evidenzbasierte, personenzentrierte Langzeitpflege.
An welchen Forschungsprojekten arbeiten Sie?
Nous menons actuellement trois projets principaux. ERNA vise à renforcer le partenariat entre les proches et les professionnel·les dans les institutions de soins de longue durée. L’objectif étant de favoriser la participation des proches aux processus décisionnels. De son côté, le projet « PrActice Science Partnership in Swiss Long-Term Care Facilities » (PAPA) facilite le transfert des connaissances dans les établissements de soins de longue durée, notamment grâce à l’engagement d’infirmières et infirmiers de pratique avancée APN-CH, conformément à la réglementation suisse. Le but du projet est de rendre les données probantes facilement compréhensibles et de fournir des outils concrets pour leur mise en œuvre. Enfin, PETRA développe des applications numériques centrées sur la personne. Son objectif est de rendre la qualité des soins visible, compréhensible et mesurable au quotidien, selon des critères centrés sur la personne.
Wie trägt Ihre Arbeit zur Weiterentwicklung Ihres Berufs bei?
Wir treiben die Pflegeentwicklung in der Langzeitpflege voran, um die dort lebenden, hochaltrigen und äussert vulnerablen Menschen entsprechend der aktuellen Evidenz zu pflegen.
Welche Beziehungen pflegen Sie zur Praxis und zu Ihren Partnerinstitutionen?
PAPA ist ein Praxis-Akademie-Netzwerk mit Partnerbetrieben aus der Langzeitpflege. Betriebe kommen mit ihren Praxisfragen und Anliegen auf uns zu. Wir entwickeln gemeinsam mit der Praxis. Wir suchen gemeinsam mit der Praxis Antworten auf bisher nicht geklärte Fragen aus der Langzeitpflege.
Was liegt Ihnen bei Ihrer Arbeit besonders am Herzen?
Mir und meinem Team – bestehend aus den Forschenden Stephanie Kipfer, Stefanie Zahner und Frank Spichiger, sowie Elsbeth Müller-Kägi, Angehörige eines Menschen mit Demenz und Mitwirkende an einem Projekt zum Einbezug von Betroffenen, Angehörigen und der Bevölkerung (PPI) im Rahmen des Projekts ERNA – ist es besonders wichtig, die Pflegeentwicklung durch Pflegeforschung voranzutreiben.