Ausgezeichnete Abschlussarbeiten

An der jährlichen Diplomfeier am 9. Dezember 2025 wurde erneut die Qualität und Vielfalt der Abschlussarbeiten von Studierenden der Hochschule für Gesundheit Freiburg (HfG FR) gewürdigt. Nachfolgend ein Überblick über die Bachelor- und Masterarbeiten im Studiengang Osteopathie, die von der wissenschaftlichen Sorgfalt und dem Engagement unserer Studierenden zeugen.
Auf Bachelorstufe wurden zwei Preise an dieselbe Arbeit verliehen, die die klinische Relevanz der Studie «Effet de la physiothérapie spécialisée sur la fonction physique chez les personnes atteintes de troubles neurologiques fonctionnels avec symptômes moteurs» hervorhebt. Die von Mathieu Chanson, Léon Dietrich, Nicolas Schneuwly und Dylan Yerly verfasste Arbeit beschreibt eine strukturierte Behandlung auf vier Ebenen: eine auf aktuellen Erkenntnissen basierende Schulung, das Aufzeigen der Möglichkeit von Bewegung, die Rehabilitation durch gezielte Ablenkung sowie die Anpassung von Verhaltensweisen, die die Genesung hemmen. Ein weiterer Preis ging an die Arbeit «Die Effizienz einer manuellen Therapie im Vergleich zur Lagerungstherapie bei Kleinkindern mit positioneller Plagiozephalie», die zur Vertiefung der Kenntnisse über pädiatrische Behandlungsansätze beiträgt. Diese Bachelorarbeit wurde von Florina Fanaj, Fiona Frey, Romana Kaiser und Florence Widmer verfasst.
Die Masterarbeiten beleuchteten Fragestellungen, die tief in der klinischen Praxis und in den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten verankert sind. Ausgezeichnet wurden die Studie von Mona Reuss und Wolf Van Cauwenberghe, «Les attentes des parents consultant en ostéopathie pour leur bébé de 0 à 6 mois en Suisse romande», sowie jene von Emilie Bourqui, Jeanne Brischoux und Francesca Marchesini mit dem Titel «Attentes et vécu des patientes en rémission du cancer du sein lors d’une prise en charge ostéopathique». Beide Arbeiten untersuchen die spezifischen Erwartungen und Erfahrungen dieser beiden Zielgruppen. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Masterarbeit «Collaboration interprofessionnelle au CHUV pour la prise en charge de douleurs chroniques» von Maude Chaubert und Maëlle Mounier, die die Bedeutung interprofessioneller Zusammenarbeit in der Behandlung chronischer Schmerzen beleuchtet, sowie die Arbeit «Schmerz in der Osteopathie – Repräsentation und Umgang von Schweizer Osteopath:innen mit Schmerz» von Aline Brülisauer und Sina Peter, die der Frage nachgeht, wie Schmerz wahrgenommen wird und welche therapeutischen Strategien Osteopathinnen und Osteopathen anwenden.
Diese Auszeichnungen spiegeln die thematische Vielfalt der Arbeiten und den wachsenden Beitrag der Studierenden zur Weiterentwicklung des osteopathischen Wissens wider. Herzlichen Glückwunsch an die ausgezeichneten Studierenden! Wir laden alle dazu ein, diese Arbeiten zu diskutieren, ihre Umsetzung zu unterstützen und Fachpublikationen und wissenschaftliche Beiträge regelmässig zu verfolgen.


